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Privatpraxis Rudolf W. Strümper Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin in Köln
Slider Subsite 28-09-2015 9:53

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Ist das möglich? Muss nicht eine Operation durchgeführt werden?

Die Operation beim Meniskus-Riss dient in den meisten Fällen zunächst nur der Schmerzbekämpfung. Wenn die Schmerzen anders behandelt werden können, ist eine sofortige OP nicht nötig.

Bei der Operation (Arthroskopie) wird meistens ein Teil des Meniskus entfernt, der dem Gelenk dann dauerhaft fehlt. Dadurch entwickelt sich später relativ häufig eine Arthrose, ein frühzeitiger Gelenkverschleiß.

Daher ist es sinnvoll, einen Versuch zu unternehmen, den Meniskus zu erhalten, bzw. zu reparieren. Sollte sich das dann später doch als unmöglich erweisen, kann die Operation immer noch durchgeführt werden.

Wir haben seit 2011 sehr positive Erfahrungen mit der Orthokin-Therapie bei über 50 Patienten mit Meniskus-Rissen gesammelt, die sich für eine solche alternative Behandlung entschieden haben.

Die bisherigen Therapie-Ergebnisse sind vielversprechend wenngleich darauf hingewiesen werden muss, dass die wissenschaftliche Aufarbeitung und Diskussion noch aussteht. Auch über die langfristige Perspektive kann jetzt noch keine Vorhersage gemacht werden. 

Wir haben diese Ergebnisse auf dem 1st International Symposium for Molecular Medicine, June 10th and 11th, 2016, Düsseldorf erstmalig veröffentlicht. Die gesamte Präsentation kann hier heruntergeladen werden.

Wie lief die Behandlung 2011 ab?.

Wenn bei eine(r)m Patient(in)en mit Knieschmerzen in der Kernspintomografie ein Meniskus-Riss festgestellt wurde, überliessen wir ihr/ihm die Wahl der Therapiemethode. Bei den meisten Patient(innen)en, die sich für die Orthokin-Methode entschieden haben, wurden anschließend 4 Injektionen im Abstand von je 1 Woche in das betroffene Kniegelenk verabreicht. Die Injektionen sind weitgehend schmerzfrei, da eine örtliche Betäubung des Stichkanals verwendet wird. Bei einigen Patient(innen)en wurde diese Injektionsserie wiederholt. Zwischen den Injektionen konnten sich die Patienten weitgehend normal im Alltag bewegen, lediglich auf sportliche Tätigkeiten sollte verzichtet werden.

Behandlungs-Ergebnisse:

Die meisten Patient(innen)en wurden beschwerdefrei und auch wieder sportlich belastbar. Nebenwirkungen oder Komplikationen sind keine wesentlichen aufgetreten. Bei fast allen Patient(innen)en wurden vor und nach der Behandlung Kernspintomografien gemacht, die den Heilungsverlauf dokumentieren. 4 Patienten wurden nicht dauerhaft beschwerdefrei und wurden schließlich dann doch noch operiert. Ergebnisse im Einzelnen hier herunterladen.

Kann Orthokin die Heilung eines Meniskus-Risses bewirken?

Was ist eigentlich Orthokin? Orthokin wird aus dem eigenen Blut der/s Patient(in)en gewonnen und enthält nur körpereigene Stoffe, die die eigenen Blutzellen selbst produzieren und die sich durch die Herstellungsmethode des Orthokins anschließend angereichert in dem von den Blutzellen befreiten Patienten-Serum befinden.

Welche Stoffe enthält Orthokin?

Von den verschiedenen natürlichen Stoffen im Serum sind 2 besonders wichtig für die Therapie, der 1. wirkt entzündungshemmend (IL 1 alpha - Antagonist) und der 2. ist ein Wachstumfaktor. Dadurch wird die Entzündung, die durch den defekten Meniskus im Knie hervorgerufen wird, zum Abklingen gebracht wodurch auch die Schmerzen abklingen. Die Wachstumsfaktoren unterstützen dann die Heilung des Meniskus-Risses.

Im Grunde genommen kopiert diese Therapiemethode den natürlichen Vorgang, den die Natur bei Verletzungen entwickelt hat: wenn man sich z.B. schneidet, entsteht eine Blutung. Die Blutzellen schütten die gleichen Stoffe aus, die sich im Orthokin angereichert befinden und auch bei einer Schnittwunde eine Heilung bewirken! Dieser Selbstheilungsmechanismus wurde von der Natur entwickelt und kann durch die Orthokin-Therapie genutzt werden.

Weiterentwicklung dieser konservativen Therapie bei Meniskus-Rissen

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