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Privatpraxis Rudolf W. Strümper Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin in Köln
Slider Subsite 28-09-2015 9:53

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Dieses effektive und schonende ambulante Therapieverfahren hat sich bei uns seit über 16 Jahren als sehr erfolgreich bei bestimmten Erkrankungen erwiesen und immer mehr als Therapie der Wahl durchgesetzt.

Die ESWT arbeitet mit Druckimpulsen, den so genannten Stoßwellen. Sie werden zum Beispiel von Geräten mit piezoelektrischen Elementen erzeugt. Dort rufen bestimmte Quarzkristalle unter Strom mechanische Schwingungen hervor. Diese Stoßwellen breiten sich besonders gut in wasserhaltiger Umgebung aus. Dazu zählt auch der menschliche Körper. Treffen die Stoßwellen auf einen Festkörper mit deutlich höherer Dichte als das Körpergewebe, zum Beispiel auf einen Stein im Harnleiter, werden sie reflektiert. Dabei nimmt der Festkörper Energie auf, und an der Grenzfläche von Gewebe und Festkörper entstehen Zug- und Druckkräfte. Bei der fokussierten ESWT bündelt man mehrere Stoßwellen auf den Zielbereich. So sind sie in der Lage, den Festkörper zu zerrütten, also zum Beispiel ein Kalkdepot zu zertrümmern. Die Kalkfragmente sind dann in der Regel klein genug, um vom Körper resorbiert zu werden.

Die Stosswellenanwendung selbst hat bisher, abgesehen von kurzfristig möglichen Schmerzverstärkungen insbesondere bei Verkalkungsarealen, keine schädlichen Nebenwirkungen erkennen lassen. Die kurzfristige Schmerzverstärkung steht u.U. mit der Aktivierung von Resorptionsvorgängen im pathologischen Verkalkungsbereich im Zusammenhang.

Wie wird die ambulante Behandlung durchgeführt?

Die/der Patient/in liegt auf einer Untersuchungsliege in Rücken-, Bauch- oder Seitenlage. Die Behandlung kann in lokaler Betäubung durchgeführt werden. Anhand der zuvor gemachten MRT-Bilder lokalisiert der Arzt exakt genau die zu behandelnde Region. Der Arzt bringt den Stosswellenkopf unmittelbar über der Stelle in die exakte Position. Dann werden 2000 Impulse mit langsam ansteigender Signalstärke der fokussierten Ultraschallwellen verabreicht. Danach können sich die Patienten/innen sofort normal bewegen und belasten. Im Normalfall reichen drei Behandlungen aus. Nur in wenigen Fällen sind mehr Sitzungen erforderlich.

Welche Erkrankungen können mit der Stoßwellentherapie behandelt werden?

  1. Fersenschmerzen z.B. durch einen Fersensporn
  2. Tennis-Ellbogen z.B. Entzündungen der Sehnenansätze mit und ohne Kalkablagerungen
  3. Hüftgelenkschmerzen z.B. durch Entzündungen bei Überlastung der Sehnenansätze
  4. Kniegelenkschmerzen z.B. durch Entzündungen der Kniescheibensehne
  5. Achillessehnenschmerzen z.B. durch Entzündungen oder Ablagerungen in der Achillessehne
  6. Schulterschmerzen z.B. durch Verkalkungen oder Entzündungen in Sehne oder Gelenkkapsel
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