Häufige Gründe, warum es zu einer Sportverletzung kommt sind:
Häufige Gründe, warum es zu einer Sportverletzung kommt sind:
Bei einer Zerrung kommt es durch eine schnelle, ruckartige Bewegung zu einer Überdehnung der Muskelfasern. Typische Symptome einer Zerrung sind plötzlich einschießende Schmerzen und eine sofortige Einschränkung der Beweglichkeit. Schon das Anspannen der betroffenen Muskulatur kann bei einer Muskelzerrung Beschwerden verursachen. Meist kommt eine erhöhte Anspannung der Muskulatur hinzu, die auch mit Muskelkrämpfen einhergehen kann. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportverletzungen kommt es nur zu einer schwachen Schwellung und auch der Bluterguss ist nicht stark ausgeprägt. Die Oberschenkelzerrung sowie die Wadenzerrung sind besonders häufige Formen der Zerrung.
Symptome einer Zerrung im Überblick:
Wichtig: Werden die Symptome nicht beachtet und erfolgt keine Schonung, kann es zu einem Muskelfaserriss kommen.
Bei einer Prellung kommt es zu einer Quetschung des Unterhautfettgewebes und der Muskulatur. Aus den verletzten Gefäßen strömt Blut ins Gewebe. Typische Anzeichen einer Prellung („Kontusion“) sind daher neben Schmerzen auch Blutergüsse und Schwellungen. Die Beweglichkeit ist durch die Beschwerden deutlich eingeschränkt. Eine Prellung kann Muskeln, Gelenke oder Knochen betreffen. Häufige Prellungen beim Sport sind zum Beispiel die Knieprellung, die Schulterprellung sowie die Prellung des Sprunggelenks.
Symptome einer Prellung im Überblick:
Verstauchungen entstehen durch eine plötzliche und gewaltsame Überdehnung von Bändern und Sehnen. Wenn zum Beispiel eine Hand oder ein Fuß verstaucht ist, macht sich dies in der Regel durch Schwellung, Bluterguss und Druckschmerz bemerkbar. Auch die Beweglichkeit ist oft nicht mehr in vollem Maße gegeben.
Symptome einer Verstauchung im Überblick:
Wer bei einer Sportverletzung auf Nummer sicher gehen möchte, sollte für eine exakte Diagnose einen Arzt (Orthopäden) aufsuchen. Dieser kann häufig bereits anhand der Symptome erkennen, ob es sich zum Beispiel um eine Prellung oder eine Zerrung handelt.
Prellung, Verstauchung, Zerrung?
Der Arzt ermittelt die genaue Ursache der Beschwerden. Richtungsweisend für die Diagnose bei einer Sport-Verletzung ist eine umfassende Information des Arztes über das Verletzungsgeschehen. Das heißt: Wie kam es zu der Verletzung? Welche Beschwerden bestehen? Im Anschluss erfolgt eine klinische Untersuchung. Anhand der Symptome und unterschiedlicher Funktionstests kann der Arzt meist recht schnell erkennen, um welche Art der Sport-Verletzung es sich handelt.
Bildgebende Verfahren zur Absicherung der Diagnose
Zur Absicherung einer Verdachtsdiagnose können bestimmte bildgebende Verfahren herangezogen werden:
Wer bei einer Sportverletzung frühzeitig und gezielt handelt, kann den Heilungsprozess günstig beeinflussen. Neben Schonung und Kühlung des betroffenen Körperteils spielt die Schmerz-und Entzündungshemmung eine wichtige Rolle. Worauf kommt es bei Prellung, Zerrung & Co. an? Erste Hilfe bei Sportverletzungen: Die PECH-Regel Was hilft bei einer Zerrung? Wie reagiert man bei einer Prellung? Im Akkutfall gilt für jede Verletzung: Handeln Sie nach der sogenannten PECH-Regel. Eine Faustregel, die jeder Sportler im Hinterkopf behalten sollte. Pause einlegen
Was tun bei Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen?
Grundsätzlich gilt: Wer eine Verletzung bemerkt, sollte die körperliche Aktivität sofort einstellen und nicht mit zusammengebissenen Zähnen weitertrainieren. Besser eine Pause einlegen und das verletzte Körperteil ruhig stellen!
Eis auflegen (Kryotherapie) Behandlung mit Kälte soll helfen, Schmerzen zu lindern. Bei der Kryotherapie werden dazu Temperaturen unter 0 Grad eingesetzt. Eingesetzt wird das Verfahren bei Wirbelsäulen- und Gelenksbeschwerden, bei Zerrungen und Prellungen und auch bei Sehnenscheidenentzündungen / Schleimbeutelentzündungen. Compression. Zusätzlich hilft ein fester Verband und verhindert ein rasches Anschwellen und die Ausbreitung der Blutung. Idealerweise verwenden Sie auch sofort ein Schmerzgel (zum Beispiel mit Doc Schmerzgel oder EnelbinPaste - diese wird immer kalt angewendet). Hochlagern Lagern Sie das betroffene Körperteil nun hoch. So wird die Blutzufuhr verringert und die Flüssigkeit, die ins Gewebe ausgetreten ist, schneller abtransportiert. Auf diese Weise lässt sich die Schwellung vermindern.
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